Heizen mit Brennwerttechnik.

Die Vorkommen an fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas sind begrenzt. Außerdem trägt das bei ihrer Verbrennung freigesetzte CO2 zur globalen Erwärmung bei. Dennoch liefern die konventionellen Wärmeerzeuger nach wie vor den größten Teil unserer Heizwärme. Wir müssen also sparsam mit ihnen umgehen und für eine schadstoffarme Verbrennung sorgen. Brennwerttechnik gewährleistet eine optimale Energieausnutzung der fossilen Brennstoffe.

 

Zusammenfassung

Bauliche Voraussetzungen:

  • Öl-Tankanlage bzw. Gasanschluss sollte zur Verfügung stehen.
  • Bei älteren Gebäuden ist in der Regel eine Sanierung des Schornsteins erforderlich, bei neueren Gebäuden sollte der Fachmann die Eignung vorher prüfen.
  • Je niedriger die Heizwassertemperaturen sind, desto höher ist der Brennwertnutzen. Entscheidend ist die Rücklauf­temperatur. Deshalb empfehlen sich Fußbodenheizungen oder auf niedrige Temperaturen ausgelegte Heizkörper.
  • Im Gegensatz zur Ölbrennwertanlage kann die Gasbrennwertanlage auch als Dachzentrale installiert werden.

Vorteile:

  • Brennwertgeräte nutzen den eingesetzten Brennstoff nahezu restlos aus und schonen so die Umwelt. 
  • Bis zu 15 % Heizkosteneinsparung gegenüber herkömmlichen Niedertemperatur-Heizwertgeräten.
  • Eine Brennwertanlage ist als Einzelmaßnahme nur in Verbindung mit der Installation einer solarthermischen Anlage mit Heizungsunterstützung förderfähig.

 

Kosten-/Nutzenrelation in einem Altbaugebäude 150 qm mit durchschnittlich 3.600,– EUR Energiekosten mit Standard-Ölkessel:

AnlageInvestitionErsparnis/JahrAmortisationCO2-Reduktion/Jahr
Gasbrennwert 6.500,– EUR 1.080,– EUR 6,0 Jahre 6,31 t
Gasbrennwert mit Solar­unterstützung 14.000,– EUR 1.464,– EUR 9,5 Jahre 7,53 t
Ölbrennwert 8.000,– EUR 900,– EUR
8,9 Jahre 3,58 t
Ölbrennwert mit Solar­unterstützung
15.000,– EUR 
1.284,– EUR 
11,6 Jahre
5,10 t

 

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